Ruby on Rails – nur Vorteile!? – Meine persönliche Sicht.

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Als ich mich im Jahr 2010 mit der Gründung meines ersten Start-Ups ALPHAJUMP nach Alternativen zu PHP und dem Framework Symfony umsah, wurde ich auf Ruby on Rails aufmerksam. Was damals als „Lernsession am Wochenende“ begann, wurde bis heute meine tägliche Arbeit.

Ich suchte damals einen Kompromiss zu dem Overhead von J2EE und dem unschönen Quellcode von PHP, denn Sonderzeichen und unzählige Klammerungen haben mich nie wirklich glücklich gemacht…

Ruby ist dort eine, wie ich finde, schöne Variante, sauberen und gut lesbaren Quellcode zu schreiben. Dieses half mir bei der damaligen Erstellung des ersten Prototypen ALPHAJUMP.de sehr weiter.

Bis heute ist die benötigte Zeit für die Erstellung von Applikationen deutlich geringer als bei alternativen Techniken – dieses ist sowohl der Vorteil für Start-UPs, aber auch bei der Kalkulation bei Kundenprojekten – denn dort spielt der Kostenfaktor oft eine erhebliche Rolle.

 

Gems!?

Nicht zuletzt wird die Geschwindigkeit durch den Einsatz von GEMS – die „Juwelen“ der Rails Entwicklung ergänzt. Diese externen Bibliotheken bieten fertige Bausteine an, die mich in der täglichen Arbeit unterstützen – natürlich, wenn diese sauber und bedacht eingesetzt werden.

Was mich bis heute an diesem Framework und der Programmiersprache Ruby fasziniert ist einfach erklärt: Einfachheit, Schnelligkeit und Struktur.

Nicht alles ist sicherlich perfekt: So liegt die Performance teilweise hinter PHP und anderen Skriptsprachen, dieses ist aber durch wenige Handgriffe mit Caching und Serverkonfiguration in den Griff zu bekommen. Auch ist manchmal eine Kombination aus Konfiguration und Umprogrammierung etwas hinderlich – jedoch einmal angewendet, sind die Grenzen mit Rails nach oben offen.

Nachdem ich Rails in der damaligen Version 2.3 begonnen habe, gibt es seit kurzem das Update auf die Version Rails 6. Ein weiterer Vorteil von Rails ist die große Community.

Meine letzten Projekte, bei denen ich Rails eingesetzt habe, sind gospring.de und Versicherungskalkulator.

Zukunft?

Nach nun knapp 10 Jahren Rails, bin ich ein persönlicher Fan dieses Frameworks geworden. Sicherlich gibt es auch Zweifel an Rails und vergleichbaren Frameworks. Aus meiner Sicht überwiegen aber die persönlichen Gründe. Abhängig vom Projekt und den Aufgaben setze ich sehr gerne Rails ein!

In weiteren Artikeln möchte ich zu den Vorteilen von Rails eingehen und Lösungstips aus dem Alltag bringen.

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